Seit iOS 27 blockiert Safari Werbetechnik. Und zwar in jedem Browser auf dem iPhone. 🔒
Seit dem 14. September blockiert Apple in Safari eine nicht öffentliche Sperrliste. Betroffene Werbe- und Datenfirmen erreichen den Browser nicht mehr. Der Haken: Auf iPhone und iPad müssen alle Browser die Technik WebKit nutzen. Die Sperre gilt darum auch in Chrome und in jedem anderen iPhone-Browser.
Am stärksten trifft es die programmatische Werbung. The Trade Desk konnte zeitweise gar keine Anzeigen mehr in Safari ausspielen. Auch Identity-Anbieter wie LiveRamp, Unified ID 2.0, ID5 und Permutive sind blockiert. Für The Trade Desk ist eine Korrektur unterwegs, die übrigen Anbieter bleiben gesperrt. Bei Google und Meta laufen die Anzeigen dagegen normal weiter.
📉 Das eigentliche Problem ist nicht die Auslieferung. Es ist die Messung. Safari schränkt Klick-Kennungen, Referrer und Cookies ein. Conversions über Safari werden darum zu tief ausgewiesen. Laut einer Auswertung von Aditude macht Safari auf iPhone und iPad rund 12 Prozent der ausgelieferten Anzeigen aus. Noch ist der Effekt klein, weil erst wenige Geräte aktualisiert sind. Er wächst aber mit jedem Update.
Was du jetzt tun solltest:
• Stell dein Conversion-Tracking auf den Server um. Also Meta CAPI, Google Enhanced Conversions, LinkedIn Conversions API und Microsoft. Darüber sind sich alle Quellen einig.
• Werte Safari und iOS in deinen Reports separat aus.
• Rechne bei Programmatic mit weniger Reichweite auf Safari.
Die Anzeigen laufen also meist weiter. Schwieriger werden das Tracking und das Targeting über Safari. Wer früh auf serverseitiges Tracking umstellt, ist am besten abgesichert.
Mehr Details und die Quellen haben wir im Blog zusammengefasst.
Nutzt du schon serverseitiges Tracking, oder verlässt du dich noch auf den Browser?
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