80 Prozent der Schweiz nutzen KI: Was das für deine Sichtbarkeit heisst

12. Oktober 2026 von

Infografik zur KI-Nutzung in der Schweiz nach dem IGEM-Digimonitor 2026: 80 Prozent nutzen KI, 77 Prozent den KI-Modus in Suchmaschinen, 57 Prozent KI-Plattformen, 39 Prozent für den Einkauf

Der IGEM-Digimonitor 2026 ist da. Die Studie misst jedes Jahr, wie die Schweizer Bevölkerung elektronische Medien nutzt. Dieses Jahr sticht eine Zahl heraus: Vier von fünf Personen nutzen KI. Vor zwei Jahren war es noch jede zweite Person. Das ist die schnellste Verbreitung, die wir bei einer Technologie in der Schweiz je gesehen haben.

Wir haben uns die Zahlen genau angeschaut. Für Unternehmen mit einer Website ändert sich damit etwas Grundsätzliches. In diesem Beitrag zeigen wir, was die Studie sagt, warum die klassische Suche nicht mehr reicht und wie du deine Website in drei Minuten auf KI-Tauglichkeit prüfst.

Die Zahlen aus dem Digimonitor 2026

Die Studie ist repräsentativ für die internetnutzende Schweizer Bevölkerung von 15 bis 75 Jahren. Das sind 6,4 Millionen Personen. Befragt wurde im März und April 2026.

80 %nutzen KI-Tools mindestens gelegentlich. 2024 waren es 40 Prozent.
1 von 3Personen nutzt KI-Tools täglich
91 %der 15- bis 34-Jährigen nutzen KI, 44 Prozent davon täglich
4,3 Mio.Personen nutzen ChatGPT. Das sind 67 Prozent der Bevölkerung.

ChatGPT ist mit Abstand die Nummer 1. Gemini folgt mit 32 Prozent, Copilot mit 30 Prozent. Claude und Perplexity liegen bei je 10 Prozent. Die wichtigste Verschiebung betrifft aber nicht die Nutzung an sich. Sie betrifft den Zweck.

KI wird zur Suche

Die klassische Suchmaschine bleibt das meistgenutzte Werkzeug im Netz. 98 Prozent verwenden sie mindestens gelegentlich, mehr als zwei Drittel täglich. Aber die Art der Suche verändert sich.

Wo die Schweiz sucht

KI-Modus innerhalb der klassischen Suchmaschinen (z.B. Google AI Overviews)77 %
Gezielte Suche auf KI-Plattformen wie ChatGPT57 %
Suche auf YouTube34 %
Suche auf Social Media28 %

Anteil der internetnutzenden Schweizer Bevölkerung von 15 bis 75 Jahren, mindestens gelegentliche Nutzung. Quelle: IGEM-Digimonitor 2026.

KI-Plattformen werden damit häufiger für die Suche genutzt als YouTube oder Social Media. Auch beim Einkauf spielen sie mit: 39 Prozent holen sich bei KI-Plattformen Rat für Einkäufe. Das ist gleichauf mit YouTube (40 Prozent) und vor Social Media (36 Prozent).

Zusammengefasst: Ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung lässt sich Antworten liefern, statt zehn blaue Links zu vergleichen. Die KI wählt die Quellen aus. Wer nicht ausgewählt wird, kommt in der Antwort nicht vor.

Was das für deine Website bedeutet

Bis jetzt galt: Wer bei Google gut rankt, wird gefunden. Das stimmt weiterhin. Aber es reicht nicht mehr. KI-Systeme lesen Websites anders als Menschen. Sie suchen klare Aussagen, verlässliche Fakten und Inhalte, die sie ohne Umwege verstehen und zitieren können.

Eine Website kann bei Google auf Seite eins stehen und trotzdem in keiner KI-Antwort auftauchen. Umgekehrt kann eine gut strukturierte Seite eines kleineren Anbieters in ChatGPT oder Perplexity als Quelle erscheinen, obwohl sie im klassischen Ranking weiter hinten liegt.

Genau darum geht es bei Generative Engine Optimization, kurz GEO. Das Ziel ist nicht mehr nur die Position in einer Liste. Das Ziel ist, als Quelle in der Antwort genannt zu werden.

Aus unserer Arbeit mit Kundenprojekten sehen wir drei Punkte, die den grössten Unterschied machen:

  • Inhalte müssen direkt antworten. Eine Frage, eine klare Antwort im ersten Absatz, dann die Details. KI-Systeme bevorzugen Seiten, die eine Aussage ohne Umschweife liefern.
  • Die Website muss für KI-Crawler zugänglich und lesbar sein. Viele Seiten blockieren die Bots von OpenAI, Anthropic oder Perplexity, oft ohne es zu wissen. Andere liefern die Inhalte so aus, dass sie ohne Browser nicht lesbar sind.
  • Fakten müssen belegbar und aktuell sein. Zahlen mit Quelle, ein klares Datum, eindeutige Angaben zu Unternehmen, Angebot und Ansprechpersonen. KI-Systeme zitieren lieber, was sie prüfen können.

Prüfe deine Website in drei Minuten

Ob deine Website für KI-Systeme bereit ist, kannst du selbst testen. Unser GEO Readiness Check prüft eine Domain auf 23 Kriterien und liefert einen Score von 0 bis 100. Der Check fragt zusätzlich live ab, ob deine Domain heute schon von einer KI zitiert wird. Er dauert etwa drei Minuten und braucht keine Anmeldung.

Wenn du danach wissen willst, welche der 23 Punkte für dein Unternehmen den grössten Hebel haben, melde dich bei uns. Wir schauen es gemeinsam an.

Häufige Fragen zu KI-Suche und GEO

Wie viele Personen in der Schweiz nutzen KI?

Laut IGEM-Digimonitor 2026 nutzen 80 Prozent der internetnutzenden Schweizer Bevölkerung von 15 bis 75 Jahren KI-Tools mindestens gelegentlich. Fast jede dritte Person nutzt KI täglich. 2024 lag die Nutzung noch bei 40 Prozent.

Wird KI in der Schweiz für die Suche genutzt?

Ja. 77 Prozent nutzen den KI-Modus innerhalb der klassischen Suchmaschinen, 57 Prozent suchen gezielt über KI-Plattformen wie ChatGPT. KI-Plattformen werden damit häufiger für die Suche genutzt als YouTube (34 Prozent) oder Social Media (28 Prozent).

Was ist Generative Engine Optimization (GEO)?

GEO ist die Optimierung einer Website, damit KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini, Perplexity oder die Google AI Overviews ihre Inhalte verstehen und als Quelle zitieren. Anders als beim klassischen SEO zählt nicht die Position in einer Trefferliste, sondern ob die Website in der KI-Antwort vorkommt.

Reicht gutes SEO nicht aus, um in KI-Antworten zu erscheinen?

Nein. Ein gutes Google-Ranking ist eine Voraussetzung, aber keine Garantie. KI-Systeme bewerten zusätzlich, ob Inhalte direkt antworten, ob die Seite für KI-Crawler lesbar ist und ob Fakten belegbar und aktuell sind.

Wird deine Website von KI zitiert?

Der GEO Readiness Check prüft deine Domain auf 23 Kriterien, in etwa drei Minuten und ohne Anmeldung.

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